Angesichts der erneut zunehmenden Spannungen im Nahen Osten warnt das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not (ACN/Aid to the Church in Need) vor verheerenden Folgen einer weiteren Eskalation der Gewalt für christliche Gemeinden in der gesamten Region.
„Die christliche Präsenz im Nahen Osten darf nicht erlöschen“, sagt David Dessin, Landesdirektor von Kirche in Not Belgien und Luxemburg. „Es handelt sich um Kirchen, deren Geschichte bis in die ersten Jahrhunderte zurückreicht und die nun – in unserer Generation – vom Verschwinden bedroht sind.“
Gefährdete Gemeinschaften im Iran
Selbst in Ländern wie dem Iran, wo Christen Diskriminierung und Einschränkungen ausgesetzt sind, leben kleine Gemeinden ihren Glauben weiterhin, oft unter schwierigsten Bedingungen. Konvertiten sind besonders gefährdet. Kirche in Not warnt zudem vor den hohen Kosten dieses Krieges. „Eine neue Spirale der Gewalt könnte bereits gefährdete Gemeinschaften an den Rand des Überlebens treiben.“