17/07/2025 Leuven – Die katholische Pfarrgemeinde der Heiligen Familie in Gaza wurde heute bei einem Angriff schwer beschädigt. Nach Angaben des Lateinischen Patriarchats wurden drei Todesfälle bestätigt. Unter den Verletzten erlitt der Pfarrer, Priester Gabriel Romanelli, eine leichte Beinverletzung.
Die Kirche erlitt schwere Gebäudeschäden, und die christliche Gemeinde in Gaza steht weiterhin unter Schock, da der anhaltende Konflikt die Region weiterhin verwüstet.
Kirche in Not bittet dringend um Gebete für den Frieden, die Ruhe der Seelen der drei verstorbenen Gläubigen und alle von dieser Tragödie Betroffenen, darunter Priester Gabriel Romanelli und die in der Pfarrgemeinde untergebrachten Kinder.
Die christliche Gemeinde in Gaza zählt rund 500 Menschen, darunter Flüchtlinge aus anderen Pfarrgemeinden und etwa 200 Mitglieder der griechisch-orthodoxen Kirche. Die Lateinische Pfarrgemeinde ist zu einem wichtigen Zufluchtsort geworden und bietet nicht nur Christen, sondern auch Tausenden außerhalb des Geländes, denen es an lebensnotwendigen Dingen mangelt, Unterkunft, Medizin und Unterstützung.
Kirche in Not unterstützt die Pfarrei und die christliche Gemeinschaft im Heiligen Land seit Beginn des Krieges. Humanitäre Hilfe ist dringend erforderlich, da Tausende Menschen keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und lebenswichtigen Ressourcen haben.
Das päpstliche Hilfswerk Kirche in Not / Aid to the Church in Need International (ACN) hat die Ernennung von Ferdinand Habsburg zum Generalsekretär bekannt gegeben. Nach einer erfolgreichen internationalen Laufbahn in den Bereichen Medien und Bildung kommt Ferdinand Habsburg zu ACN International.
Das Verwaltungsorgan von Kirche in Not Belgien/Luxemburg hat David Dessin zum neuen Landesdirektor ernannt. Philosoph und Autor von „God is een vluchteling“, mit Erfahrung beim Flämischen Menschenrechtsinstitut, bringt er Expertise in Menschenrechten, internationaler Zusammenarbeit und der Situation verfolgter Christen.
Kirche in Not hat Papst Leo XIV. für die Ernennung von Kardinal Kurt Koch zum neuen Präsidenten ihre Dankbarkeit ausgesprochen. Der 75-jährige Kardinal folgt auf Kardinal Mauro Piacenza, der das Hilfswerk 14 Jahre lang als erster Präsident seit der Umwandlung von Kirche in Not in eine päpstliche Stiftung geleitet hatte.