Vor knapp 80 Jahren hielt der katholische Glaube Einzug in das Gebiet des heutigen Bistums Wabag. Früher waren es ausländische Missionare, die unter schwierigsten Bedingungen das Evangelium verkündeten. Ihre Bemühungen haben Früchte getragen, denn heute leben dort 95.000 Katholiken. Es ist erfreulich, dass die Kirche wächst und immer mehr einheimische Berufungen hervorbringt.
Die meisten Gläubigen leben in der schwer zugänglichen Bergregion in Dörfern, die 1.500 bis 2.500 Meter über dem Meeresspiegel liegen. Die Pfarreien sind riesig und haben zahlreiche Außenstationen; die Straßen sind oft schwer befahrbar. Die Priester verkünden die Frohe Botschaft und spenden die Sakramente. Neben der Seelsorge helfen sie den Menschen in ihren vielfältigen Nöten. Darüber hinaus sind sie auch als Friedensvermittler tätig, da es regelmäßig zu gewalttätigen Konflikten zwischen den verschiedenen Stämmen kommt.





