Die im Norden Simbabwes gelegene Diözese Chinhoyi erstreckt sich über ein riesiges Gebiet, das mit mehr als 56.000 Quadratkilometern weit größer ist als manche Länder wie beispielsweise die Schweiz oder die Niederlande. Die nur 22 Pfarreien umfassen daher weitläufige Gebiete, in denen die Priester zahlreiche Dörfer zu betreuen haben.
Auf ihrem Glaubensweg brauchen die Menschen dringend Begleitung durch einen Priester, der ihnen die Sakramente spendet, ihnen hilft, im Glauben zu wachsen, und der sie zugleich dazu anleitet, auch ihre konkreten Lebensumstände nach und nach zu verbessern. Daher sind die Priester rund um die Uhr im Einsatz. Ein Gehalt erhalten sie allerdings nicht für ihren beschwerlichen und aufopferungsvollen Dienst, denn die Diözese hat selbst nicht die Mittel dafür. Daher ist es für die Priester schwer, für ihren Lebensunterhalt und für die Bedürfnisse der Pfarreien aufzukommen.
Von den selbst armen Gläubigen ist nicht zu erwarten, dass sie diesen Bedarf durch die Kollekten decken können. Die meisten Familien leben mehr schlecht als recht von dem kargen Ertrag ihrer Felder. Immer wieder kommt es zu Dürren. In manchen Gegenden gibt es auch Menschen, die – wie bereits ihre Vorfahren – Jäger und Sammler sind. Sie leben buchstäblich von der Hand in den Mund.





