Fast 70 Prozent der rund 22 Millionen Einwohner des südasiatischen Inselstaates Sri Lanka sind Buddhisten. Die Zahl der katholischen Christen liegt bei etwa 1,45 Millionen. Rund die Hälfte von ihnen lebt in der Erzdiözese Colombo, darunter auch 150.000 Jugendliche.
Wie überall in der Welt, sind auch diese Jugendlichen fasziniert von der Welt der sozialen Medien und der Künstlichen Intelligenz. Zunehmend wird dies daher auch zu einem Thema, mit der sich die Kirche befassen will und muss, da es auch ethische und moralische Probleme mit sich bringt, zugleich aber viel Potential für die Evangelisierung birgt. Pfarrer Jude Chrysantha Fernando, der in der Erzdiözese Colombo für die sozialen Medien zuständig ist, sagt: „Die Digitalisierung ist an sich nicht schlecht oder böse. Sie ist gut, solange sie zum Wohle der Gesellschaft eingesetzt wird. Es besteht jedoch die Gefahr, dass die journalistische Professionalität und die Glaubwürdigkeit von Medieninformationen untergraben wird. Zudem kann die Menschenwürde und der gute Ruf einzelner Personen geschädigt werden. Auch die Heiligkeit der katholischen Kirche wird dadurch beeinträchtigt. Die Gläubigen lassen sich durch diese kreativen Videoclips leicht täuschen. Es ist wichtig, dass wir die Jugend schulen und anleiten, um diese Mittel auf eine positive und fruchtbare Weise zu nutzen.“







