„Wir verurteilen dieses barbarische Verbrechen aufs Schärfste und uneingeschränkt. Kein religiöser Führer, ungeachtet seines Glaubens oder seiner Konfession, sollte Ziel von Gewalt sein. Diejenigen, die ihr Leben dem Dienst an Gott und der Förderung von Versöhnung, Solidarität, Bildung, Nächstenliebe und dem Gemeinwohl widmen, verdienen Schutz und Respekt, nicht Verfolgung und Tod“, heißt es in der Erklärung.
„Im Namen des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) fordern wir die Regierung der Republik Mosambik und alle zuständigen Behörden auf, unverzüglich eine gründliche, transparente und unabhängige Untersuchung dieses Verbrechens durchzuführen. Wir verlangen, dass alle Verantwortlichen – ob Täter, Komplizen oder Drahtzieher – identifiziert, strafrechtlich verfolgt und ohne Verzögerung vor Gericht gestellt werden. Das mosambikanische Volk, die katholische Kirche und die internationale Gemeinschaft haben ein Recht auf die Wahrheit.“
Die afrikanischen Bischöfe fordern einen verstärkten Schutz für alle Seelsorger und betonen: „Religionsfreiheit ist ein grundlegendes Menschenrecht und eine Säule jeder demokratischen und friedlichen Gesellschaft. Der Staat trägt die ernste Verantwortung, sicherzustellen, dass alle Bürger ihren Glauben frei und sicher ausüben können, ohne Angst vor Einschüchterung, Gewalt oder Verfolgung.“