Besondere Aufmerksamkeit sei deshalb der Gestaltung des Schulprogramms gewidmet worden, um den Erfahrungen aller Beteiligten Rechnung zu tragen.
„Früher gehörte psychosoziale Betreuung nicht zu unserem Schulprogramm. Heute wird sie ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit mit den Kindern und den Lehrkräften sein“, sagte er.
„Jeder in Gaza trägt schwere Traumata mit sich“, fügte er hinzu. Die Schule der Heiligen Familie wird außerdem eine wichtige Rolle für außerschulische Aktivitäten spielen. Viele Kinder hätten ihn bereits gebeten: „Bitte halten Sie die Schule auch nach dem Unterricht offen, Pfarrer. Wir haben nichts zu tun und keinen Ort, an den wir gehen können.“
Für Pfarrer Romanelli ist die Schule weit mehr als nur ein Bildungszentrum: „Für mich ist die Schule ein Licht in der Dunkelheit. Sie bedeutet den Menschen sehr viel. Wenn sie die 1.000 Schülerinnen und Schüler in ihren Uniformen zur Schule kommen sehen, zeigt ihnen das, dass es eine Zukunft gibt.“
Kirche in Not, dessen besondere Aufgabe darin besteht, der leidenden und verfolgten Kirche beizustehen, unterstützt das Heilige Land, einschließlich Gaza, seit vielen Jahren mit finanzieller und anderer Hilfe.