„Ich habe gelernt, dass Kirche in Not ein Werk der Liebe ist“
Während er sich auf seine nächste Aufgabe vorbereitet, teilte Pater Anton Lässer mit, was er aus seiner Zeit bei Kirche in Not gelernt hat. „Als ich die Gelegenheit bekam, Kirche in Not von innen kennenzulernen und meine ersten Projektbesuche zu unternehmen, war ich tief beeindruckt und zugleich angenehm überrascht zu sehen, wie konkret die Kirche durch Kirche in Not selbst die entlegensten Regionen erreicht, um Hilfe zu leisten, Leid zu lindern und das Heil in Christus zu den Menschen zu bringen. Besonders bewegt hat mich die beständige Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft so vieler unserer Wohltäter sowie die persönliche Art und Weise, mit der Kirche in Not seine Projektpartner auf der ganzen Welt begleitet.“
„Viele unserer Wohltäter sind selbst nicht wohlhabend. Dennoch spenden sie Monat für Monat treu einen kleinen Betrag zur Unterstützung der Arbeit von Kirche in Not und beten für ihre leidenden Glaubensgeschwister. Genau das macht dieses Hilfswerk so besonders: Es wird von einer Liebe getragen, die im Glauben verwurzelt ist und sich in konkretem Handeln ausdrückt, von Menschen, die die Nöte und das Leid anderer wirklich zu Herzen nehmen“, erklärt er.
Pater Anton betont, dass Kirche in Not weit mehr sei als eine gewöhnliche Nichtregierungsorganisation. „Kirche in Not gehört zum Heiligen Stuhl und erfüllt seine Sendung, indem es der leidenden und verfolgten Kirche hilft, ihre grundlegende Aufgabe wahrzunehmen: letztlich Christus und sein Heil zu den Menschen zu bringen. Wir sind berufen, ein pastorales Hilfswerk zu sein und zu bleiben. Im Kern bedeutet das, mit Christus, dem wahren Guten Hirten, zusammenzuarbeiten. Das ist natürlich nur möglich, wenn Christus in uns lebt; wenn er nicht in uns wohnt, werden unsere Bemühungen letztlich keine Frucht bringen.“
„In diesem Sinne besteht die wichtigste Aufgabe des Internationalen Geistlichen Assistenten von Kirche in Not und der Geistlichen Assistenten in den nationalen Büros darin, das geistliche Glaubensleben auf allen Ebenen des Hilfswerks zu fördern und zu bewahren: unter den Mitarbeitern der internationalen Zentrale und der nationalen Büros, unter unseren Wohltätern und in unserer gesamten Projektarbeit. Unsere Aufgabe ist es, ihnen zu helfen, immer tiefer aus dem Wort Gottes, der heiligen Eucharistie und den anderen Quellen des katholischen Lebens zu schöpfen, damit sie als wahre Jünger Christi leben und handeln können.“