Der Kardinalsstaatssekretär machte zudem auf die zahlreichen Konflikte aufmerksam, die weiterhin in aller Welt wüten.
Der Kardinalsstaatssekretär des Heiligen Stuhls, Pietro Parolin, hat in einer Rede am Samstag, dem 26. September 2026, die Verfolgung von Christen in zahlreichen Teilen der Welt scharf verurteilt.
Vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York erklärte Kardinal Parolin: „Tragischerweise sind Christen in vielen Teilen der Welt weiterhin Diskriminierung, Gewalt und regelrechter Verfolgung ausgesetzt – einfach aufgrund ihres Glaubens. Kirchen werden angegriffen, Gemeinschaften vertrieben und einzelne Menschen getötet oder inhaftiert.“
„Während der Heilige Stuhl jede Form religiöser Diskriminierung verurteilt, erhebt er seine Stimme für diese Brüder und Schwestern. Dies geschieht nicht, um ausschließlich für eine bestimmte Gemeinschaft einzutreten, sondern weil die Verteidigung der Freiheit einer einzelnen Gemeinschaft die Freiheit aller stärkt. Angesichts solchen Leidens zu schweigen, wäre ein Verrat an der Sendung der Kirche und an den universellen Menschenrechten, zu deren Achtung sich die internationale Gemeinschaft verpflichtet hat“, betonte der Kardinal.
Die Religionsfreiheit gehört zu den zentralen Anliegen des päpstlichen Hilfswerks Kirche in Not (ACN / Aid to the Church in Need). Neben der Veröffentlichung des Berichts zur Religionsfreiheit in der Welt hat das Hilfswerk auch eine Petition gestartet, die dazu aufruft, Religionsfreiheit als Grundrecht und nicht als Privileg zu achten.