Kirche in Not unterstützt die Kirche von Goma auf vielfältige Weise: durch Hilfen für Priesterseminare und Seminaristen, Stipendien, Unterstützung beim Bau von Ordenshäusern und Klöstern sowie durch Messstipendien für Priester. Normalerweise tragen die Gläubigen in der DR Kongo zum Lebensunterhalt ihrer Priester bei. Aufgrund der wirtschaftlichen Not fällt es ihnen jedoch zunehmend schwer, diese Beiträge aufzubringen. Die Messstipendien ermöglichen es den Priestern, grundlegende Bedürfnisse wie Kleidung und Schuhe zu finanzieren. Mitunter können sie damit auch Angehörige unterstützen, für die sie Verantwortung tragen. In Krisenzeiten hilft ihnen diese Unterstützung, ihre seelsorgerische Mission fortzuführen.
Bei seinem Besuch in der internationalen Zentrale von Kirche in Not dankte Msgr. Chiza den Wohltätern für ihre Unterstützung, die „für unsere Diözese und das Wohlergehen der Menschen von unschätzbarem Wert ist“. Zugleich hob er die Bedeutung der Nothilfe hervor, die das Hilfswerk geleistet hat: „In den schlimmsten Momenten des Krieges erhielten wir von Kirche in Not Hilfe, um uns schlicht ernähren zu können und am Leben zu bleiben.“
Darüber hinaus bat er die Wohltäter, für den Frieden im Kongo, für die Priester und Ordensschwestern sowie für die leidende Bevölkerung zu beten. „Vor allem müssen wir durch das Gebet miteinander verbunden bleiben“, betont er. Die Ortskirche fühle sich nicht vergessen, versichert der Generalvikar. Sie könne auf die Gebete des Papstes, die Solidarität der Weltkirche und die Unterstützung der Wohltäter von Kirche in Not zählen.